Das Bistum Limburg war schon immer vorne dabei: Mitte der 90er Jahre ging bereits die erste Homepage online, heute ist ein durchgeplantes System von mehr als 100 Internetauftritten mit gemeinsamer Datenbank im Einsatz - im Durchschnitt sind dort 17.000 Besucher pro Tag unterwegs.
Die Kirche geht einen Schritt weiter und nutzt bereits die interaktiven Kanäle des Web 2.0. Als erstes deutsches Bistum pflegt Limburg einen Twitter-Account. Dort werden jeden Morgen die Namenspatrone des Tages bekannt gegeben, auf Veranstaltungen hingewiesen und auch darüber hinaus am Mediengeschehen teilgenommen: http://twitter.com/bistumlimburg.de. So kamen sehr schnell schon mehr als 400 Follower zusammen.
In den vielen Pfarreien, Verbänden und anderen Arbeitszusammenhängen der Kirche fallen zahllose Veranstaltungen an, viele davon werden mit Photos dokumentiert. Die interessantesten werden neuerdings über einen eigenen Flickr-Account einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und mutig zur Diskussion bereitgestellt. Auch hier ist das Bistum Limburg Vorreiter.
Facebook ist mit seinen 300 Millionen Mitgliedern heute die Web-2.0-Anwendung Nr. 1, das Bistum Limburg hat auch dort einen Account eingerichtet, präsentiert sich und stellt sich der Diskussion.
Ein guter Anfang. Heute experimentieren die Kommunikationsprofis der Kirche mit den Kanälen des interaktiven Internets. Und andere werden folgen. Genauso, wie vor einigen Jahren die Öffentlichkeitsarbeiter der Kirche den Haupt- und Ehrenamtlichen in den Pfarreien, Verbänden, Einrichtungen und Abteilungen den Zugang zum - klassischen - Internet ermöglicht haben, wird auch die Nutzung des kooperativen Web 2.0 Schritt für Schritt auf allen Ebenen um sich greifen, denn schlliesslich ist diese Form der Internetnutzung die adäquate Form für die tägliche Arbeit von Seelsorgern, Jugendarbeitern und Erwachsenenbildnern. Und wenn diese dabei ein wenig von ihrer gruppenspezifischen Fachsprache ablegen werden, umso besser.